Natura 2000

Das Ziel der Natura 2000 ist es seltene Naturräume und/oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten europaweit zu schützen. Die besonders wertvollen Lebensräume sollen die Knotenpunkte eines ganz Europa umfassenden Netzes sein.

Dieses Netz beinhaltet sowohl die Küstenregionen der Meere, als auch die Gipfelregionen der Alpen oder der Skandinavischen Gebirge.

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) und die EU-Vogelschutzrichtlinie (SPA) stellen die europäisch verbindlichen Rechtsgrundlagen dar, welche den Schutz der bedrohten Pflanzen, Tiere und Lebensräume regelt. Sie beinhaltet unter anderem Vorschriften zum Fang, zur Jagd und zum Schutz bestimmter Vögel und anderer Tiere. Des weiteren wird vorgeschrieben, welche Flächen als besondere Lebensräume erhalten, gepflegt oder wieder hergestellt werden müssen.

Folgende Natura 2000 Gebiete liegen entweder ganz oder stellenweise im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und schließen eine Fläche von ca. 3086 ha ein:

  • Fledermauswinterquartiere in der südlichen Frankenalb (FFH)
  • Mausohrkolonien in der südlichen Frankenalb (FFH)
  • Donau mit Jura-Hängen zwischen Leitheim und Neuburg (FFH)
  • Kreidegrube Hütting (FFH)
  • Donauauen zwischen Neuburg und Grünau (FFH)
  • Kreidegrube Galgenberg (FFH)
  • Donaumoos-Ach und Schornreuther Kanal (FFH)
  • Illdorfer, Kundinger, Eschlinger Leiten (FFH)
  • Kammmolchvorkommen im Hagenauer Forst (FFH)
  • Lech-Donau-Winkel (SPA)
  • Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt (SPA)

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