Badestellen
Baden in natürlichen Gewässern kann mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein. Die Wasserqualität kann sich durch verschiedene Einflüsse verändern und dadurch das Auftreten von Krankheitserregern begünstigen.
EU-Badegewässer werden regelmäßig von April-September durch das Gesundheitsamt überwacht. Dabei werden die Indikatorbakterien E. coli und intestinale Enterokokken untersucht. Sie dienen als Hinweis auf fäkale Verunreinigungen und zeigen an, ob Krankheitserreger im Wasser vorhanden sind, die unter anderem Durchfall und Erbrechen verursachen können.
Diese Verunreinigungen können beispielsweise nach Starkregen auftreten, wenn Wasser von landwirtschaftlichen Flächen in die Gewässer gelangt. Auch hohe Temperaturen und ein hohes Nährstoffangebot (Stickstoffe, Phosphate) können die Wasserqualität beeinträchtigen und zur Massenentwicklung von Cyanobakterien (Blaualgen) führen.
Besondere Risiken bestehen dabei für Kinder, ältere Menschen und Personen, deren Immunsystem beeinträchtigt ist.
Zusätzlich werden acht weitere Badestellen im Hochsommer beprobt.
Informationen zu Zerkarien (Badedermatitis)
- (PDF-Datei: 560 kB)
Weitere Informationen zu Zerkarien finden Sie unter folgendem Link:
https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/hygiene/wasserhygiene/badeseen/zerkarien.htm
Informationen zu Cyanobakterien (Blaualgen)
- (PDF-Datei: 590 kB)
Weitere Informationen zu Cyanobakterien finden Sie unter folgenden Links:
Cyanobakterien (»Blaualgen«), Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Flyer Cyanobakterien des UmweltBundesamt
Cyanobakterien, UmweltBundesamt
Empfehlungen zum Schutz von Badenden vor Cyanobakterien und Cyanobakterientoxinen, UmweltBundesamt