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Datum: 06.08.2026

Keine Patientendaten abgeflossen

  • Untersuchung des IT-Sicherheitsvorfalls im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen abgeschlossen

Neuburg-Schrobenhausen – Die Untersuchungen des IT-Sicherheitsvorfalls Mitte Juli im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen sind weitgehend abgeschlossen. Gemeinsam mit externen IT-Forensikern konnte der Vorfall umfassend analysiert und aufgearbeitet werden.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass der unberechtigte Zugriff über eine Sicherheitslücke in einer vom Hersteller bereitgestellten Software erfolgte. Diese Schwachstelle ermöglichte es den Angreifern, sich unbefugt Zugang zu Teilen der IT-Infrastruktur zu verschaffen.
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Patientendaten oder andere sensible Informationen abgeflossen oder missbräuchlich verwendet wurden.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeleitet. Betroffene Systeme wurden isoliert, Zugänge gesperrt und gemeinsam mit externen Spezialisten die gesamte IT-Infrastruktur überprüft. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Angriffs frühzeitig verhindert werden.
Der Krankenhausbetrieb war während des gesamten Vorfalls sichergestellt. Die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie vereinbarte Termine konnten ohne Einschränkungen fortgeführt werden.

Der Vorfall zeigt, dass Cyberangriffe zunehmend professionell und dynamisch erfolgen. Das Kreiskrankenhaus hat deshalb zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und arbeitet weiter daran, seine IT-Systeme noch besser gegen zukünftige Angriffe zu schützen. Dazu gehören unter anderem eine erweiterte Überwachung der Systeme sowie die konsequente Schließung möglicher Sicherheitslücken.

Das Kreiskrankenhaus bedankt sich bei allen Mitarbeitenden sowie den beteiligten externen Fachleuten für ihr schnelles und engagiertes Handeln, das wesentlich dazu beigetragen hat, den Vorfall zügig einzudämmen und die Sicherheit der IT-Systeme wiederherzustellen.