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Datum: 29.07.2026

Sonnenschutz anpassen UV-Index-Tafel für Schrobenhausen

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren durch die UV-Strahlung stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Rainer Stegmayr, Teamleiter Markt und Gesundheit bei der AOK in Ingolstadt.

Die UV-Tafel wurde am Aktionstag „Sonne(n) mit Verstand“ des Gesundheitsamtes Neuburg-Schrobenhausen am Rathausplatz an Max Fleischmann, dem Freibadleiter in Schrobenhausen übergeben. „Am Aktionstag konnte man zusätzlich an vier Stationen mehr über das Thema Sonnenschutz erfahren und sich über schöne Geschenke freuen“, sagt Alexander Zinsmeister von der Gesundheitsregionplus Neuburg-Schrobenhausen.

UV-Index gibt Orientierung

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an sowie die passenden Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Rainer Stegmayr. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise im Freibad Schrobenhausen, Neuburg sowie an den Badeweihern in Burgheim und Weichering. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bereits ab einem UVI von 3 (mittel) braucht die Haut Schutz. Vorrang haben Schatten und geeignete Kleidung, für unbedeckte Hautstellen empfiehlt sich zusätzlich Sonnencreme. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent vermindern. „Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme“, 

sagt Laura Lauterbach, stellv. Landrätin in Neuburg-Schrobenhausen. Bei der Kleidung gilt: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist und Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

Internet-Tipps:

((Link: https://www.hautkrebspraevention.de/de/Lebenswelten/watch-out.php))

www.bfs.de/uv-index