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Datum: 11.11.2025

Landschaftspflege im Auwald

  • Freiwilligentag beim DANUBEPARKS Volunteers Day am 15. November an der Donau

Neuburg - Der donauweite Freiwilligentag - der "DANUBEPARKS Volunteers Day" – findet am Samstag, 15. November, auf der Fischerholzbrenne im Auwald zwischen Neuburg und Ingolstadt statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Staustufe Bergheim am dortigen Parkplatz auf der Nordseite des Flusses.

Die Weiterfahrt zur Fischerholzbrenne erfolgt in Fahrgemeinschaften. Wer mit dem Fahrrad kommen will, trifft sich um 10.15 Uhr direkt an der Fischerholzbrenne bei Flusskilometer 2467. Der Arbeitseinsatz wird bis ca. 13.00 Uhr dauern, danach gibt es eine Brotzeit für die Helferinnen und Helfer. Alle Altersgruppen und besonders Familien sind willkommen. Erforderlich sind festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Arbeitshandschuhe. Arbeitsgeräte werden gestellt. Um besser planen zu können, bitten die Veranstalter, die Stadt Ingolstadt und der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, um Anmeldung unter der E-Mailadresse naturschutz@neuburg-schrobenhausen.de.

Der Donau-Auwald zwischen Neuburg und Ingolstadt ist mit 2100 Hektar einer der größten noch vorhandenen Auwälder in ganz Deutschland. Die Aue ist ein dynamisches, aber auch sensibles Ökosystem und einer der „Hotspots“ der Biodiversität in Mitteleuropa. Die Stadt Ingolstadt und der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind deshalb Mitglied im Netzwerk der Schutzgebiete, den DANUBEPARKS. Jährlich findet in allen Schutzgebieten von Deutschland bis ins rumänische Donaudelta ein Freiwilligentag statt, bei dem Bürgerinnen und Bürger selbst bei der Pflege und beim Erhalt der Donauauen mitwirken können. Für die Aue ungewöhnliche Lebensräume sind die sehr trockenen und baumfreien Brennen, die auf angeschwemmten Kiesbänken entstanden sind. Dort kommen an diese extremen Umweltbedingungen angepasste Tier- und Pflanzenarten wie seltene Orchideen und Schmetterlinge vor. Beim diesjährigen Arbeitseinsatz wird die Fischerholzbrenne zwischen Neuburg und Ingolstadt gepflegt. Mit Schere, Rechen und Schubkarren werden die Lebensbedingungen vieler gefährdeten Arten wieder verbessert.