18.09.2018

Warn-App NINA: Zusätzliches Warninstrument für die Region

NINA Warnapp Startschuss

Den symbolischen Startschuss für örtliche Informationen in der Warn-App NINA gaben jetzt die Landräte der Region und Ingolstadts Oberbürgermeister. V.l. Anton Knapp (Eichstätt), Martin Wolf (Pfaffenhofen), Dr. Christian Lösel (Ingolstadt) und Roland Weigert (Neuburg-Schrobenhausen). Foto: Betz/Stadt Ingolstadt

Die Warnung der Bevölkerung bei Gefahrensituationen und Unglücksfällen erfolgt durch die zuständigen Katastrophenschutzbehörden. Im Bereich der Integrierten Leitstelle Ingolstadt Region 10 (kurz ILS) sind dies die Landratsämter Eichstätt, Neuburg/Schrobenhausen, Pfaffenhofen, sowie die kreisfreie Stadt Ingolstadt.

 

Neben den bewährten Methoden der Warnung durch z.B. ortsfesten Sirenen, UKW-Radio und Lautsprecherfahrzeuge, sind zunehmend neue Ansätze gefragt, die das bisherige Angebot ergänzen und die Bevölkerung auf unterschiedlichen Wegen warnen. Dieser „Warnmix“ wird seit geraumer Zeit durch die sog. Sozialen Medien, wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram, und diverse Warn-Apps erweitert.

Mit der Einführung der landesweiten modularen Plattform MoWAS (modulares Warnsystem) ist es nun auch den Katastrophenschutzbehörden in Bayern möglich, kurzfristig verschiedene Apps und andere Medien über einen Weg zentral anzusteuern.

Nachdem alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen in der Region 10 geschaffen wurden, steht den drei Landkreisen und der Stadt Ingolstadt die Möglichkeit zur Verfügung, ohne Zeitverzug amtliche Gefahrenmitteilungen zur Warnung der Bevölkerung über alle angeschlossenen Medien auszusenden.

Damit kann nun auch die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelte Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) mit lokalen Informationen befüllt werden. Standardmäßig bietet die App bereits die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und lokale Hochwasserinformationen, allgemeine Notfalltipps und Verhaltenshinweise in Gefahrensituationen. Mit der Einbindung lokaler Warnungen durch die ILS bzw. die Katastrophenschutzbehörden bietet NINA nun die Möglichkeit, alles in einer Anwendung zu empfangen.

 

Die NINA-App steht für die gängigen Smartphone- und Tablet-Betriebssysteme in den jeweiligen App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung.

 

Die den Katastrophenschutzbehörden nun zur Verfügung stehende Online-Anwendung wird vom Freistaat Bayern im Rahmen eines Pilotprojekts kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie ergänzt die beiden eigenen, zusätzlich per Satellit angebundenen MoWaS-Hauptstationen des Freistaates Bayern in München und Regensburg.

 

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