17.09.2020

Unterstützung für die neue Pflegeausbildung

KooperationsvereinbarungLandratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Landrat Peter von der Grün, Doreen Paus, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Sankt Johannes sowie Gerd Koslowski, Geschäftsführer der KJF Klinik Stankt Elisabeth Neuburg, (v.l.) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. Die Sozialreferentin des Kreistags, Elfriede Müller (hinten), freut sich über die Zusammenarbeit.

  • Landkreis und Pflegefachschulen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung


Die Berufsbilder Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wurden bundesweit zu einer generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann zusammengeführt. Um die Neuausrichtung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erfolgreich gestalten zu können, ist eine enge Koordination der schulischen und praktischen Ausbildung erforderlich. Deshalb kooperiert der Landkreis mit der Berufsfachschule der KJF Klinik Sankt Elisabeth Neuburg und dem Bildungszentrum für soziale Berufe der Stiftung Sankt Johannes.


Als Verbundpartner kann der Landkreis Fördergelder für die Koordinierungsstellen beim Landesamt für Pflege beantragen. Landrat Peter von der Grün sowie Doreen Paus, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Sankt Johannes und Gerd Koslowski, Geschäftsführer der KJF Klinik Sankt Elisabeth, unterzeichneten deshalb eine Kooperationsvereinbarung.
„Wir wollen im Landkreis gute Voraussetzungen für die Pflege schaffen“, erklärt Landrat Peter von der Grün. Um die Ausbildung mit den Trägern der praktischen Ausbildung und den Partnern weiterer Einsatzstellen zu lenken, werden bei den beiden Schulträgern dezentrale Koordinierungsstellen eingerichtet. Für Gerd Koslowski ist das eine gute Lösung, denn der Verwaltungsaufwand sei groß: „Wir müssen viele Kooperationspartner organisieren.“ So sieht es auch Christian Kutz, Leiter des Sachgebiets Senioren und Betreuung am Landratsamt: „Gerade die Praxis nimmt einen großen Teil der Ausbildung ein, das ist eine organisatorische Herausforderung.“ Deshalb sind Koordinierungsstellen nötig, da sie unter anderem die Verfügbarkeit der erforderlichen Praxiszeiten und Praxisstellen sicherstellen.


Über die Zusammenarbeit freut sich auch die Sozialreferentin des Kreistags, Elfriede Müller, die es ebenso wie Doreen Paus als eine große Chance ansieht, dass der Pflegeberuf durch die Neuausrichtung aufgewertet wird. „Wir müssen mehr ausbilden, als wir es jetzt schon tun“, betont Paus angesichts des Fachkräftemangels. Sie hofft, dass mit der modernen Ausrichtung noch mehr junge Leute für eine Ausbildung gewonnen werden können.

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