16.02.2021

Strukturanalyse: Starke Region im Herzen Bayerns

Welche Firmen und Branchen gibt es in den Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Pfaffenhofen sowie in der Stadt Ingolstadt? Was sind die Schlüsselunternehmen, was die Zukuntsbranchen, was die Perspektiven? Fragen wie diese klärt eine gemeinsame Wirtschaftsstruktur- und -potenzialanalyse, die die Landräte Peter von der Grün, Alexander Anetsberger, Albert Gürtner und Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf am Montag auf den Weg gebracht haben.
Bis Ende des Jahres solle Ergebnisse vorliegen. Das haben die Kommunalpolitiker bei ihrer jüngsten turnusmäßigen Abstimmung festgelegt. Nach Treffen in Ingolstadt, Eichstätt und Neuburg haben sie dieses Mal wegen Corona virtuell getagt, Ausrichter war der Landkreis Pfaffenhofen. Mitten im Transformationsprozess soll die Analyse Perspektiven aufzeigen und helfen, den Wirtschaftsstandort zu stärken und auszubauen.
Ein genauer Überblick über die in der Region 10 tätigen Branchen und Firmen ist Voraussetzung, um den Standort nachhaltig und in
zukunftsträchtigen Branchen weiter entwickeln zu können. Vor diesem Hintergrund bestimmt die Wirtschaftsstrukturanalyse die
Branchenkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale der Region 10 sowie deren Schlüsselunternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, produktspezifische Kernkompetenzen und Vernetzung untereinander.
Daraus sollen Handlungsempfehlungen zur Stärkung und Ausbau des Wirtschaftsstandorts der Region 10 abgeleitet werden.
Darüber hinaus soll die Wirtschaftsstruktur im Hinblick auf alle Zukunftsbranchen analysiert und ebenfalls konkrete und detaillierte
Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die mögliche Ansiedlung der
biotechnologischen Branche und Unternehmen aus dem Bereich Cleantech, Medizintechnik, Bioökonomie und Urban Air Mobility zu
legen.
Zur Unterstützung dieses Prozesses hat sich bei einer deutschlandweiten Ausschreibung die GEFAK (Gesellschaft für
angewandte Kommunalforschung mbH) durchgesetzt. Sie berät seit 1990 Städte und Landkreise in Fragen der kommunalen und
regionalen Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik und überzeugte u.a. aufgrund ihrer Erfahrung bei der Konzeption von
Entwicklungsstrategien sowie mit der Moderation entsprechender Prozesse mit Wirtschaftsförderungen und deren Partner aus
Verwaltung, Unternehmen und Institutionen wie den Kammern.
Weitere Themen des Treffens des Oberbürgermeisters und der Landräte waren die geplante Regio-S-Bahn, der Umgang mit Corona
und die gemeinsame Vermarktung als Urlaubs- und Ausflugsregion im historischen Herzen Bayerns.

 

DIE WIRTSCHAFTSPOTENZIAL- UND -STRUKTURANALYSE AUF EINEN BLICK

Die Ziele der Analyse
  • Überblick über die in der Region 10 tätigen Branchen und Firmen, um den Standort nachhaltig und in zukunftsträchtigen Branchen zu entwickeln
  • Bestimmung der Branchenkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale der Region 10 auch im Hinblick auf alle Zukunftsbranchen
  • Ermittlung von Schlüsselunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, produktspezifischen Kernkompetenzen und Vernetzung untereinander Besonders im Fokus: mögliche Ansiedlung der biotechnologischen Branche und Unternehmen aus dem Bereich Cleantech, Medizintechnik, Bioökonomie und Urban Air Mobility
  • Daraus Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Stärkung und Ausbau des Wirtschaftsstandorts der Region 10

Die einzelnen Schritte
  • Sozioökonomische Analyse in Form eines Strukturberichts
  • Bestimmung der Schlüsselunternehmen, wissenschaftlichen
    Einrichtungen, produktionsspezifischer Kernkompetenzen und
    Vernetzung der Unternehmen/Kompetenzfelder
  • Unternehmensbefragung
  • Analyse „Hidden Champions“
  • Ausblick über Zukunftsbranchen
  • SWOT Analyse der einzelnen Kompetenzfelder für die Region 10
  • Handlungsempfehlungen
  • Prozess soll durch 3 Lenkungsgruppensitzungen begleitet
    werden

Der Zeitplan
  • Start Mitte Februar
  • Gesamte Analyse etwa 7-9 Monate

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