03.11.2017

Neuwahlen im Seniorenrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen

Seniorenbeirat

Der Seniorenrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen mit seiner neuen Vorsitzenden Mini Forster-Hüttlinger (mittlere Reihe, links) und ihrer Stellvertreterin, Ulrike Polleichtner (vorne links)

  • In der Sitzung am 25. Oktober haben die Mitglieder des Seniorenrats turnusgemäß ihre beiden Vorsitzenden gewählt. Mini Forster-Hüttlinger und Ulrike Polleichtner führen für die nächsten drei Jahre die Geschicke des Seniorenrats
  • Der bisherige erste Vorsitzende Ludwig Berger, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde vom Gremium verabschiedet. Seine Stellvertreterin bedankte sich für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit.

 

Der Seniorenrat ist seit 2014 auf Landkreisebene tätig. Seine Mitglieder sind die Seniorenbeauftragten der einzelnen Landkreisgemeinden, sowie die Seniorenreferentin des Landkreises, Elfriede Müller.


Der Seniorenrat hat es sich zur Aufgabe gemacht, den älteren Menschen im Landkreis eine Stimme zu geben und gemeinsam langfristig die Weichen für eine seniorenfreundliche Zukunft zu stellen. In diesem Gremium haben die Seniorenbeauftragten die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und sich darüber auszutauschen, was in den anderen Gemeinden für die Senioren auf den Weg gebracht wird. Darüber hinaus ist es eine Hauptaufgabe des Seniorenrats, die Belange der älteren Generation auch auf politischer Ebene, sei es im Gemeinderat oder im Kreistag, zu vertreten.


Christian Kutz, der Leiter des Sachgebiets Senioren und Betreuung, betont, dass es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels enorm wichtig ist, den Bedürfnissen der Senioren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Laut Prognosen wird der Anteil der Senioren an der Bevölkerung in den nächsten Jahren stark ansteigen. Die Kommunen müssen gewappnet sein für die Herausforderungen, die im Bereich der Daseinsfürsorge für ältere Menschen auf sie zukommen. Hier geht es um Themen wie Nahversorgung, Barrierefreiheit, Mobilität, Wohnraum, die tägliche Grundversorgung, auch in medizinischer Hinsicht und vieles mehr.


„Damit unsere Bürger solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, ist die Zusammenarbeit von Seniorenbeauftragtem und Gemeinde von enormer Wichtigkeit“, betont die erste Vorsitzende Mini Forster-Hüttlinger in ihrem Schlusswort.


Jeder Bürger, der ein Anliegen im Bereich Senioren hat, kann sich beim Seniorenbeauftragen seiner Gemeinde melden. Der Kontakt kann über die jeweilige Gemeindeverwaltung erfragt werden.

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