27.09.2018

Landrat weiht Erweiterungsbau des Gymnasiums Schrobenhausen ein

Schlüsselübergabe Gymnasium Schrobenhausen

Strahlende Gesichter bei der symbolischen Übergabe: Landrat Roland Weigert (l.) und Architekt Thomas Eckert (Mitte) überreichen Schulleiter Dr. Markus Köhler den Schlüssel.

Pädagogisch auf dem neuesten Stand und architektonisch ansprechend – so präsentiert sich der naturwissenschaftliche Erweiterungsbau am Gymnasium Schrobenhausen, der seit dem neuen Schuljahr in Betrieb ist. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch Landrat Roland Weigert und Architekt Thomas Eckert an den Schulleiter Dr. Markus Köhler wurde der Erweiterungsbau nun offiziell seiner Bestimmung übergeben.

„Das ist eine Investition für unsere Jüngsten“, betonte Landrat Roland Weigert. Der Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine zeitgemäße Bildung zu ermöglichen, ist der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen als Sachaufwandsträger für weiterführende Schulen nachgekommen. „Die Lehrkräfte und Schüler fühlen sich sehr wohl in den neuen Räumen und sind vollauf begeistert“, freute sich Direktor Dr. Markus Köhler und pries den „überaus gelungenen, erstklassig ausgestatteten Neubau. Er ist ein Gewinn für die Lern- und Lebensqualität an unserer Schule.“ Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich im Rahmen des Festaktes mit Tanz und Musik. So spielte das Blockflötenensemble unter Leitung von Mina Bartholomé-Voet auf, dazu zeigte die Tanzgruppe von Claudia Schweitzer ihr Können.

Der so genannte MINT-Bau, in dem naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet werden, paart Funktionalität mit Ästhetik. Ein besonderer Clou ist den Dömges Architekten aus Regensburg mit dem „Vogelnest“ gelungen. Der aus verwobenen Messing- und Kupferstreifen gestaltete Verbindungsgang zwischen Alt- und Neubau ist ein Blickfang und neuer Mittelpunkt des Schulgebäudes. Das „Vogelnest“ sticht sofort ins Auge, wenn man den im Zuge der Erweiterung neu angelegten Eingangsbereich betritt. Landrat Roland Weigert war voll des Lobes: „Kunst am Bau ist in einem Schulgebäude wichtig.“ Sie biete den Schülerinnen und Schülern Anregungen. In der Tat, denn die Bigband des Gymnasiums unter der Leitung von Stephanie Caselli, hatte das Vogelnest am Eröffnungstag zur großen, freischwebenden Bühne umfunktioniert. Sie ließen Posaunen und Trompeten erklingen und erfüllten das Foyer mit ihren wohlklingenden Tönen. Da strahlte auch Architekt Thomas Eckert vor Freude, hatte er doch die Schulfamilie soeben dazu aufgefordert, den Neubau anzunehmen und mit Leben zu füllen.

Rund 6,8 Millionen Euro investierte der Landkreis in den Bau, davon waren rund 2,6 Millionen Euro FAG-Fördermittel. Davon profitiert auch die heimische Wirtschaft, da zahlreiche Betriebe aus der Region am Bau mitwirkten. „Das Geld ist gut angelegt“, versicherte Landrat Weigert, da mit den neuen Möglichkeiten die Chancen derer erhöht würden, „die morgen und übermorgen die Verantwortung in unserem Land übernehmen.“ Die neuen Fachräume sind auf frei Ebenen aufgeteilt. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Physiksäle, zwei Übungsräume für Natur und Technik sowie ein Physik-Vorbereitungsraum. Im ersten Obergeschoss sind zwei Biologiesäle, zwei Chemie-Übungsräume, ein Physik-Übungsraum sowie ein Biologie-Vorbereitungsraum. Das zweite Stockwerk ist aufgeteilt in zwei Chemiesäle, ein Übungsraum für Natur und Technik sowie je ein Chemie-Übungsraum und -Vorbereitungsraum. In jedem Geschoss befinden sich WC-Anlagen. Zudem sind alle Räume barrierefrei und die Stockwerke per Aufzug zu erreichen.

Natürlich bot die stolze Schulleitung den Gästen anlässlich der Einweihungsfeier Führungen an. Schulleiter Dr. Köhler und sein Stellvertreter Hilmar Schmidt wiesen die Interessierten, darunter Kreis- und Stadträte, Bürgermeister, Eltern- und Schülervertreter, auf die Besonderheiten des Neubaus hin. Damit hier in Zukunft alles unfallfrei gelingt, segneten die Geistlichen, der evangelische Pfarrer Gerhard Rupprecht und sein katholischer Amtskollege Georg Leonhard Bühler, gemeinsam alle Räumlichkeiten.

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