31.07.2019

Fernsprechanlage für das Deutsche Museum

FernsprechvermittlungLandratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Der stellvertretende Landrat Alois Rauscher (r.) und Elektriker Martin Stegmair (l.) mit der Fernsprechvermittlung des Landratsamtes. Die Anlage wird nun an das Deutsche Museum in München übergeben.

Als Katastrophenschutzbehörde übernimmt das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen auch Aufgaben im Zivilschutz. Dazu gehören nichtmilitärische Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall. Um auch technisch dafür gerüstet zu sein, ist das Landratsamt mit Kommunikationsmitteln ausgestattet, die unabhängig von der Stromversorgung arbeiten. Noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammt eine Anlage zur Fernsprechvermittlung, die nun aus dem Bestand des Landratsamtes an das Deutsche Museum in München übertragen wird. „Solch eine Anlage hat das Deutsche Museum noch nicht“, weiß Martin Stegmair, Elektriker im Landratsamt. Er ist zusammen mit Matthias Hentschel vom Amt für Öffentliche Sicherheit und Ordnung auf die mittlerweile historische Anlage aufmerksam geworden. „Im Zuge der Umbauarbeiten unseres alten Katastrophenschutzraumes sind wir auf die Fernsprechvermittlung aufmerksam geworden. Sie ist grundsätzlich noch funktionstüchtig, jedoch nutzen wir heute modernere Technik“, erklärt Hentschel. Aufgrund des sehr guten Zustandes der Anlage hatte Martin Stegmair die Idee, seine Kontakte zum Deutschen Museum zu nutzen und dort anzufragen, ob die Anlage museumstauglich sei. Und in der Tat: Das Gerät aus dem Jahre 1982 samt Handbuch des Bundesamtes für Zivilschutz stieß auf großes Interesse beim Museumsleiter. Am Dienstag, 6. August 2019 wird sie nun in München übergeben.

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