17.11.2020

Einsatz für gefährdete Arten

FischerholzbrenneLandratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Der Freiwilligentag findet auf der Fischerholzbrenne statt.

Naturfreunde können bei der Biotoppflege mit anpacken


Entlang der Donau zwischen Ingolstadt und Neuburg befindet sich einer der größten verbliebenen Auwälder in ganz Deutschland. Dort sind in der Vergangenheit durch die natürlichen Fließbewegungen der Donau sogenannte Brennen entstanden. Das sind kiesige, trockene Flächen mitten im Wald auf denen viele seltene Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Durch die Begradigung der Donau und die Staustufen ist die Dynamik des Flusses jedoch verloren gegangen, weshalb die Brennen nicht mehr offengehalten werden und mit der Zeit zuwachsen. Um zu verhindern, dass die seltenen Tiere und Pflanzen so ihren Lebensraum verlieren, werden die Flächen durch die untere Naturschutzbehörde gepflegt.


Am Freiwilligentag können alle Interessierten dabei helfen, mit Schere, Rechen und Schubkarre den Platz für die gefährdeten Arten zu erhalten – Erfahrungen in der Biotoppflege sind nicht notwendig. Die Aktion findet am Samstag, 5. Dezember 2020, zwischen 10 und 14 Uhr statt – unter Vorbehalt, dass es die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis dahin zulassen. Für Arbeitsgeräte ist gesorgt. Erforderlich sind festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Arbeitshandschuhe und eine Mund-Nasen-Bedeckung. Treffpunkt ist der Parkplatz an der nordwestlichen Seite der Staustufe Bergheim.


Um besser planen zu können, wird um eine Anmeldung bis zum 3. Dezember 2020 beim Landratsamt unter Telefon 08431/57-217 oder per Mail maike.nilges@neuburg-schrobenhausen.de gebeten.

 

Helm- und Purpur-Knabenkraut gehören zu den schützenswerten Arten, die auf der Brenne vorkommen.

Grossansicht in neuem Fenster: Knabenkraut

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Purpur-Knabenkraut

 
Helm-Knabenkraut

Purpur-Knabenkraut

 

 

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