22.02.2019

Blauzungenkrankheit: Landkreis im Radius des Sperrgebiets

Vorsicht

Im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg wurde ein neuer Ausbruchsfall der Blauzungenkrankheit bestätigt. Die Erkrankung wird insbesondere auf Rinder und Schafe übertragen. Nach den gesetzlichen Vorgaben wurde rund um den Ausbruchsbetrieb eine Restriktionszone mit einem Radius von 150 Kilometern eingerichtet. Diese Beobachtungszone umfasst damit auch Teile von Oberbayern.

Für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erlässt das Landratsamt eine Allgemeinverfügung, in der die Sperrmaßnahmen angeordnet werden. Diese tritt am Donnerstag, 28.02.2019 in Kraft. In den Restriktionszonen gelten Handelsbeschränkungen.

Für das Virus der Blauzungenkrankheit, das in erster Linie durch infizierte Stechmücken übertragen wird, sind neben Rindern, Schafen und Ziegen auch Wildwiederkäuer empfänglich. In der Regel entwickeln nur Schafe schwere Krankheitsverläufe mit Schwellungen im Kopfbereich bis zur Blaufärbung der Zunge. Ein vorbeugender Schutz der Tiere ist über eine freiwillige Impfung und den Einsatz von Repellentien möglich. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich.

Ziel der Restriktionszonen ist es, die Verbreitung des Erregers zu verhindern und den Eintrag in weitere Nutztierbestände möglichst zu vermeiden.

Weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit sind im Internet abrufbar unter https://www.lgl.bayern.de/blauzungenkrankheit. Auskünfte gibt auch das Veterinäramt Neuburg-Schrobenhausen (Tel.: 08431/57-288).

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