30.07.2019

Baufortschritt der neuen Paul-Winter-Schule

Baustelle Paul Winter SchuleLandratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Landrat Peter von der Grün informiert sich bei Bauleiter David Wojan über den Baufortschritt der Paul-Winter-Schule

Der Neubau der Paul-Winter-Schule ist derzeit das größte Bauprojekt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen. Seit dem Baubeginn im Sommer 2018 schreiten die Arbeiten am Kreuter Weg in Neuburg voran. So steht der Rohbau der Doppelturnhalle bereits fertig da und die sechs Gebäudeteile des neuen Schulhauses wachsen in die Höhe. Um sich ein Bild von den Arbeiten zu machen, informierte sich Landrat Peter von der Grün vor Ort über den aktuellen Stand bei Bauleiter David Wojan.

Dieser führte den Landrat zunächst zur künftigen Aula der Schule. „Die große Freitreppe ist schon sehr gut erkennbar“, freut sich der Landrat. Auch im angrenzenden Raum lassen sich die Ausmaße bereits erahnen. „Hier entsteht die Mensa“, erklärt Wojan, der den Landrat anschließend ein Stockwerk weiter nach oben bat, um ihm einige interessante Ausblicke zu gewähren. „Von hier aus erkennen sie die so genannte Schulstraße. Das ist ein langer Gang, der die Gebäudeteile miteinander verbindet“, so der Bauleiter. Auch die Klassenzimmer lassen sich im ersten Stock bereits erkenn. Wer ein Zimmer auf der Südseite hat, dem eröffnet sich ein wunderbarer Fernblick. „Bei klarer Sicht können Sie von hier aus die Alpen sehen“, weiß Wojan.

Licht spielt beim neuen Schulhaus ebenso eine Rolle, wie die harmonische Einbettung in die Landschaft. Die einzelnen Gebäudeteile werden durch Innenhöfe aufgelockert, sodass sich die zweigeschossigen Gebäudeteile trotz ihrer Ausmaße (ca. 200 Meter Läge, ca. 60 Meter Breite) in den Hang einfügen.

Wann die geplante Fertigstellung sein wird und wie hoch die geschätzten Kosten für die neue Realschule sein werden, stellte Projektplanerin Stefanie Legler am in der Kreistagssitzung am 25. Juli 2019 dar. Sie machte deutlich, dass sich die konjunkturelle Entwicklung sowie die Kostensteigerung in der Baubranche auf die Planungen des Schulbaus sowohl finanziell als auch zeitlich auswirken. Denn die Leistungen der Baufirmen würden immer teurer, hinzukomme, dass Neuausschreibungen wegen zu hoher Preise bzw. fehlender Angebote erforderlich seien. Nach jetzigen Planungen läge die Kostenschätzung bei über 40 Millionen Euro, eine Fertigstellung sei für den Sommer 2021 ins Auge gefasst.

 

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