Nützliche Informationen

 

Neuer Service für Vereine

Einen neuen Service bietet jetzt das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen (lagfa Bayern e.V.) und Fachanwälten an.

 

Vereine können ab sofort Rechtsfragen an die Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises Regina Dorwarth schicken, die im Rahmen eines Pilotprojektes die Anfragen an die lagfa weiterleitet.

 

Nach Prüfung durch die lagfa erfolgt die Bearbeitung durch kooperierende Fachanwälte, die unter Einbeziehung des Koordinierungszentrums den Verein in einer Erstberatung Hilfe geben. „Falls die Problematik zu umfangreich ist und nicht sofort geklärt werden kann, wird eine individuelle Beratung durch einen Rechtsanwalt empfohlen“, so Regina Dorwarth.

 

Folgende Rechtsgebiete können bearbeitet werden: Arbeitsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Vertragsrecht sowie Vereinsrecht/Gemeinnützigkeitsrecht.


Das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement ist erreichbar:

Montag und Dienstag von 8 Uhr bis 16 Uhr und Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr

 

Telefon: 08431 57 534

Fax: 08431 57 541

regina.dorwarth@rlra-nd-sob.de

 

 


Grossansicht in neuem Fenster: Leitfaden für VereinsfeiernNeuer Leitfaden für Vereinsfeiern

 

Feste von Feuerwehren, Schützen-, Burschen- und Sportvereinen, Trachtenumzüge, wohltätige Veranstaltungen, Pfarrfeste – alles sind größtenteils rein ehrenamtlich organisierte Feierlichkeiten. Sie gehören fest zum Alltag und sind wesentlicher Bestandteil des bayerischen Lebensgefühls und der bayerischen Lebensqualität.

 

Wer jedoch solche Feste ausrichten will, muss sich dabei oft an ein umfassendes Regelwerk halten. Bereits die verschiedenen Zuständigkeiten und unterschiedliche Fristen stellen Ehrenamtliche regelmäßig vor große Probleme. Um hier für die Vereine Erleichterung zu schaffen, hat Staatsminister Dr. Marcel Huber 2016 gemeinsam mit den großen bayerischen ehrenamtlichen Verbänden und Institutionen eine Offensive zur Erleichterung von Brauchtums- und Vereinsfeiern gestartet.

 

 

Der Leitfaden bietet in verständlicher Sprache einen Überblick über die richtige Organisation und sichere Durchführung von Vereinsfeiern und soll die diesbezügliche Arbeit der Ehrenamtlichen spürbar erleichtern.

 

Download: Leitfaden für Vereinsfeiern

 


Sorgentelefon Ehrenamt

Zur weiteren Unterstützung für die Vereine hat die Staatskanzlei im Rahmen einer Offensive zur Erleichterung von Brauchtums- und Vereinsfeiern ein „Sorgentelefon Ehrenamt“ (089/1222212 oder per E-Mail unter direkt@bayern.de) eingerichtet. Hier erfahren ehrenamtlich Tätige ebenfalls kompetente Unterstützung, wenn es darum geht eine Veranstaltung vorschriftsgemäß zu organisieren und durchzuführen.

 

Das "Sorgentelefon" wird von "BAYERN.DIREKT", einer Servicestelle der Staatskanzlei, gemeinsam mit einem Expertenteam für die Themen Bürokratieabbau und Deregulierung betreut und beantwortet ausschließlich Fragen zur Durchführung von Vereinsfeiern.

 


Steuervorteile für Engagierte

Übungsleiterfreibetrag

Jeder achte Deutsche engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich. Sie profitieren nun von einer Gesetzesänderung. Der Übungsleiterfreibetrag und die Ehrenamtspauschale wurden rückwirkend ab 1. Januar 2013 erhöht.

 

Bis zu 2.400 Euro (statt 2.100 Euro) dürfen Ehrenamtliche jährlich steuerfrei dazuverdienen. Der Übungsleiterfreibetrag gilt für alle, die bei gemeinnützigen Organisationen mithelfen und Wissen, Fähigkeiten oder Kentnisse vermitteln, wie Fußball- oder Skitrainer, aber auch Betreuer oder Ausbilder in Musik-, Gesangs-, Trachten- oder Heimatvereinen. In den Genuss des Freibetrags kommt aber auch, wer bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist oder sich in der Kirche oder der Gemeinde engagiert.

 

Ehrenamtspauschale

In eine andere Kategorie fallen Schiedsrichter, Kassen-, Platz- oder Hallenwarte.

Für sie und andere, deren freiwillige Tätigkeiten nicht lehrend oder pädagogisch sind, gilt die Ehrenamtspauschale. Hier sind jetzt 720 Euro steuerfrei (vorher: 500 Euro). Pauschale und Freibetrag kann nicht miteinander kombiniert werden.

 

Voraussetzungen für steuerfreie Einnahmen:

Die Tätigkeit darf nur nebenberuflich ausgeführt werden. Der tatsächliche Zeitaufwand darf nur ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeitjobs betragen. Auch wer steuerrechtlich keinen Hauptberuf ausübt, wie Hausfrauen, Studenten oder Rentner, profitiert von der Steuerbefreiung.

  


Versicherungs- und Steuertipps für Ehrenamtliche

Der Bezüge von Aufwandsentschädigungen, Übungsleiterpauschalen oder ähnliche Einkünfte aus einer freiwilligen oder ehrenamtlichen Tätigkeit haben unter Umständen Auswirkungen auf die Steuer- oder Sozialversicherungspflicht.

 

In Zweifelsfragen empfehlen wir Ihnen, vor Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit direkt mit Ihrem zuständigen Finanzamt bzw. dem jeweiligen Sozialversicherungsträger Kontakt aufzunehmen. 

 

Bitte beachten Sie hierzu die Broschüre:

 

Steuertipps für Vereine

 

Steuertipps für Vereine

14. Auflage 2012

Broschüre, A5, 152 Seiten

Herausgeber: Staatsministerium der Finanzen

Stand: Januar 2012

 

 

Nähere Infos erhalten Sie hier

  


 

Grossansicht in neuem Fenster: NachtwächterBayerische Ehrenamtsversicherung

 

Bei der Aufnahme von freiwilligem/ehrenamtlichem Engagement sollten auch die versicherungs- und steuerrechtlichen Aspekte berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang bietet das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen folgende Informationen zu den häufig gestellten Fragen an:

 

Versicherungsrechtliche Fragen (Haftpflicht- und Unfallversicherung)

 

 

  

 


Broschüre "Asylsuchende begleiten und unterstützen"

Basiswissen für ehrenamtliche Helfer und Interessierte im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

 

Grossansicht in neuem Fenster: Broschüre Asylsuchende begleiten und unterstützen

 

Die Broschüre "Asylsuchende begleiten und unterstützen" liefert Antworten auf viele grundsätzliche Fragen im Bereich Asyl und soll Basiswissen zur Verfügung stellen.

 

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